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Niederlage im letzten Heimspiel der Saison

Es hat nicht sollen sein: Die Footballer Amberg Mad Bulldogs haben am Sonntag gegen den Spitzenreiter der Regionalliga verloren – in einem Spiel, dass einige kuriose Szenen zu bieten hatte.


Der Kader der Mad Bulldogs war doch recht dezimiert, die Gäste vom Landsberg Xpress reisten mit deutlicher Überzahl an. Doch das alleine hätte das Spiel noch nicht entschieden, vielmehr waren es vereinzelte Unaufmerksamkeiten, unglückliche Ausrutscher auf dem nassen Rasen und eine extrem starke Defenseleistung der Gegner, die den Dawgs Probleme machten.


Dabei lief es wirklich gut an, den ersten Touchdown erzielte der Wide Reciever der Bulldogs Michael Baker samt Extrapunkt schon kurz nach dem KickOff im strömenden Regen. Der machte beiden Teams zu schaffen, denn immer wieder schlitterten die Spieler über den Rasen und sorgten so für Spielzüge, die auch für die Schiedsrichter nicht immer ganz eindeutig waren – oder so selten, dass Stadionsprecher Sebastian Schubauer den Zuschauern erklären musste, was da gerade passiert war. Nur kurze Zeit später legte Linebacker Markus Wright noch einmal nach, allerdings ließen die Dawgs den Extrapunkt danach liegen.


Doch je weiter das Quarter voranschritt, desto besser fanden die Landsberger ins Spiel und glichen zum Ende aus, mit 13:13 ging es ins zweite Quarter. Hier scorte abermals Michael Baker, aber auch diesmal wurde es nichts mit dem Extrapunkt. Die Landbserger hatten da schon mehr Glück und sicherten sich nach zwei Touchdowns auch beide Extrapunkte. Spielstand zur Halbzeit 19:27 für die Gäste.



Die Dawgs gingen also mit einem Acht-Punkte-Rückstand in die Halbzeit, konnten die Verschnaufpause aber nicht nutzen, um neue Kräfte zu schöpfen und ihre Stärken zu betonen. In der zweiten Halbzeit wurde dann deutlich, dass es den Dawgs an Spielern für Schlüsselpositionen fehlte, da eine ganze Reihe von ihnen verletzungsbedingt nicht im Kader war. Die O-Line war von den Ausfällen besonders betroffen. Die angetretenen Spieler stemmten sich mit allen Kräften und vollem Einsatz gegen den Xpress, doch der war einfach zu stark. Im dritten Quarter gelang lediglich den Landsbergern ein Touchdowm mit Extrapunkt. Zwar konnte Runningback Sergej Pahl im letzten Quarter noch einmal einen Touchdown mit 6 Punkten erreichen, doch das reichte nicht gegen die Gäste, die im vierten Quarter ganze 14 Punkte klarmachten. Endstand 25:48 aus Amberger Sicht.


Grund zum Feiern hatten also diesmal die Landsberger, und zwar doppelt: Mit diesem Spiel haben sie sich den Meistertitel der Regionalliga Süd gesichert. Den dazugehörigen Pokal hatte Heike Haslbeck, die Vizepräsidentin des Amateuer-Footballverbands Bayern, mit nach Amberg gebracht und überreichte ihm dem Team im Amberger Stadion. Der Landsberg Xpress spielt nun um den Aufstieg in die GFL2, die zweite Bundesliga.


Die Zuschauer auf der voll besetzten Tribüne feierten ihre Dawgs dennoch und machten ihnen Mut, für die Heimspiele der kommenden Saison – denn auch da tritt das Team von Headcoach Dany Emmanuel wieder in der Regionalliga an, der Klassenerhalt war ja bereits vor dem Spiel sicher. Lediglich ein Spiel steht den Ambergern jetzt noch bevor, am kommenden Sonntag gegen den Tabellenzweiten aus Neu-Ulm. Eine schwere Aufgabe, die nur zu meistern sein wird, wenn der ein oder andere verletzte Spieler doch noch fit wird.



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