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Hinspiel nochmal getoppt und Playoffs in Sichtweite


Der Spielplan wollte es so dass die Amberger nach dem Hinspielsieg am Schanzl (08-06) nur eine Woche später direkt zum Rückspiel nach Aschaffenburg reisen mussten. Das erste Aufeinandertreffen konnte hierbei zweifellos getoppt werden.


Dabei waren die Vorzeichen für den Spitzenreiter aus der Vilsstadt alles andere als rosig. Auf Sage und schreibe 15 Akteure musste man ausgerechnet an diesem Tag, verletzungs- oder berufsbedingt, verzichten. Darunter fast ein Dutzend Leistungsträger wie beispielsweise Timothy McGuire und Sebastian Gruber auf Seiten der Defense und Alexander Hirsch Sowie Quarterback Austin Rolling in der Offense.


Wenn man den Liveticker verfolgt hat konnte man durchaus meinen dass dies der Grund für den 00-14 Rückstand des Spitzenreiters war. Doch tatsächlich zeigten die Bulldogs aufgrund der hohen Qualität im gesamten Kader keine schlechte Leistung in Halbzeit Eins. Lediglich durch Unkonzentriertheiten und individuelle Fehler lag man zur Pause verdient zurück, auch weil die Unterfranken ihrerseits ihre Klasse zeigten. So leistete man sich einige Flaggen durch False Starts oder Holdings und fumblete zweimal den Ball.


Jedoch liess man sich hiervon nicht beirren und blieb auch nach der Halbzeit weiterhin bei seinem Gameplan. So schaffte man im dritten Quarter direkt den Ausgleich nach zwei Passtouchdowns von Quarterback Jackson auf Scott Feldmann und Simon Eliewsky und man merkte den Ambergern nun an dass sie sich diesen Sieg definitiv holen wollten, während bei den Stallions zusehends ein Bruch im eigenen Spiel erkennbar war. Sichtlich beeindruckt von der Antwort der Bulldogs ging beim Zweitplatzierten nun nur noch wenig zusammen.


So bekamen die Dawgs mit noch knapp zwei verbleibenden Minuten auf der Uhr den Ball und marschierten mit viel Selbstvertrauen vorallem durch Runs von Jackson, Roberts, Howard und Pahl das Feld herunter bis an die 1-Yard Linie der Mainstädter. Da aller guten Dinge drei sind, klappte es mit dem spielentscheidenden Touchdown durch einen Lauf von Raeco Jackson im dritten Versuch den Ball in die Endzone zu befördern. Aschaffenburg bekam anschliessen zwar noch einmal den Ball, allerdings reichten die 10 verbleibenden Sekunden auf der Uhr den Gastgebern nicht mehr um noch einmal in die Nähe der Bulldogs Endzone zu kommen.


Somit gewinnen die Amberg Mad Bulldogs auch das zweite Aufeinandertreffen mit dem Zweitplatzierten und konnten dadurch einen riesigen Schritt in Richtung Playoffs machen. Bereits ein Sieg am kommenden Sonntag gegen die Neustadt Falcons würde reichen um wie letztes Jahr das Ticket zu lösen.


Dass allerdings auch dieses Spiel wieder eine schwere Aufgabe wird zeigt die Tatsache dass die Neustädter neben den Bulldogs das einzige Team dass die Aschaffenburger in dieser Saison schlagen konnte. Der Neuling hat sich mit mittlerweile drei Siegen und dem aktuell dritten Tabellenplatz gut in der neuen Liga zurechtgefunden. So gilt es trotz der guten Ausgangslage weiterhin konzentriert zu bleiben um auch in Neustadt wieder seine Leistung abzurufen.



Die glücklichen Gewinner des Auswärtsspiels in Aschaffenburg

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